16. Januar 2013 | Allgemeines | Keine Kommentare

Diaspora - das Anti-Facebook

Diaspora ist eine Alternative zum Facebook, die sich selbst gerne als Anti-Facebook bezeichnet. Gestern wurde der Quellcode frei gegeben und ab jetzt ist es ein Community Projekt. Jeder, der das technische Know-How hat, kann sich an der Weiterentwicklung beteiligen.

Die Gründer von Diaspora

Die Idee

Gegründer wurde das Diaspora von vier Informatikstudenten, Daniel Grippi, Maxwell Salzberg, Raphael Sofaer und Ilya Zhitomirskiy, die sich Gedanken über die Privatsphäre in Sozialen Netzwerken gemacht haben. Sie beschlossen ein Soziales Netzwer zu entwickeln, bei dem die Benutzerprofile nicht bei einem Anbieter gespeichert werden, sondern an den Computern der Benutzer (Peer to Peer Netzwerk).

Um Sponsoren zu finden, haben sie das Projekt bei dem Crowdfunding-Dienst Kickstarter vorgestellt. Ihr Ziel, 10 000 Dollar an Spenden zu bekommen, haben sie längst übertroffen. Mit heutigen Tag sind 200 641 Dollar von 6479 Untersützern zusammen gekommen.

Der Umfang

Die Funktionen und Möglichkeiten werden in Etwa die gleichen sein wie bei Facebook. Mit einem wichtigen Unterschied. Zu seinem Benutzerprofil hat nur der Benutzer und ausgewählte Freunde Zutritt. Alle Dateien, ausser Bildern, werden verschlüßelt übertragen. Sie können sich austauschen und verlieren niemals die Kontrolle über Ihre Daten. Keine böse Überaschungen mehr, weil Ihr Chef Bilder entdeckt hat, die ihn nichts angehen. Und wenn es kein Spass mehr macht, können Sie Ihr Profil ohne Probleme löschen.

Es wird möglich sein, vorhandene Profile vom Facebook zum Diaspora zu übertragen, eine Anbindung an Twitter und Flickr wird es auch geben. In Planung sind auch VoIP-Telefondienste und Chat.

Foto:  Daniel Grippi, Maxwell Salzberg, Raphael Sofaer, Ilya Zhitomirskiy